Mina – UX/UI‑Konzept für eine vertrauensvolle Nachbarschafts‑App

Mina – UX/UI‑Konzept für eine vertrauensvolle Nachbarschafts‑App

Mina – „Miteinander Nachbarschaft“ – ist eine native App, die Hilfesuchende und Helfende sicher in ihrer Nachbarschaft verbindet. Im Rahmen eines vierwöchigen Capstone‑Projekts im UX/UI‑Bootcamp habe ich im dreiköpfigen Team den gesamten Prozess von Research über Konzeption und Design System bis zum klickbaren High‑Fidelity‑Prototypen gestaltet.

Die Herausforderung:

Die zentrale Herausforderung bei Mina war, Vertrauen zwischen fremden Nachbar:innen aufzubauen – besonders für Hilde, die technisch unsicher ist und Angst vor Betrug hat. Unsere Lösung kombiniert Empfehlungen und Anreize: Angela schlägt Guido vor, sodass Hilde über eine vertraute Person einsteigt, und kleine, flexible Verdienstmöglichkeiten motivieren zusätzlich, Hilfe anzubieten.

Leistungen

Bedarfsanalyse

Hypothesen

How Might We frage

Qualitatives Research

Quantitatives Research

Auswertung

Persona erstellen

User Journey

Sitemap

User flow

Design Prinzipien

Grundelemente

Komponenten

Wireframe

Prototype

Bedarfsanalyse:

Es besteht ein klarer, wachsender Bedarf an lokaler Unterstützung im Alltag – sowohl auf Seite der Hilfesuchenden als auch der Hilfsbereiten. Was fehlt, ist eine digitale Lösung, die Nähe, 
Vertrauen und Effizienz vereint. Eine Plattform für Nachbarschaftshilfe kann diese Lücke schließen – 
durch smarte Vermittlung, einfache Kommunikation und 
ein sicheres digitales Umfeld für menschliche Begegnungen.

Nutzergruppen:

Die Zielgruppe sind Nachbar:innen unterschiedlichen Alters, die Unterstützung suchen oder anbieten möchten. Dazu gehören ältere Menschen, die einfache und vertrauensvolle Hilfe im Alltag brauchen, Engagierte, die Gemeinschaft leben wollen, und Jüngere, die flexibel Zeit und kleine Verdienstmöglichkeiten nutzen.

Hypothese:

Es gibt Bedarf an Nachbarschaftshilfe – sowohl zur Unterstützung im Alltag als auch die Möglichkeit für junge Leute, flexible Mini-Jobs zu übernehmen. Gleichzeitig entsteht dadurch eine Brücke zwischen jüngerer und älterer Generation.

Painpoints:

Fehlendes Vertrauen & Sicherheit bei Kontakten zu Nachbar:innen

Unklare Absprachen zu Zeit, Ort & Gegenleistungen

Mangelnde Flexibilität, da viele nur spontan

Soziale Isolation, besonders bei älteren Menschen, 
die sich mehr Kontakt wünschen

Unsicherheit bei Bezahlung oder Tausch

Interviews & Online Survey Auswertung:

Die Zielgruppe sind Nachbar:innen unterschiedlichen Alters, die Unterstützung suchen oder anbieten möchten. Dazu gehören ältere Menschen, die einfache und vertrauensvolle Hilfe im Alltag brauchen, Engagierte, die Gemeinschaft leben wollen, und Jüngere, die flexibel Zeit und kleine Verdienstmöglichkeiten nutzen.

Personas:

Hilde stellt eine Anfrage online. In unserem Szenario sieht Angela, Hildes Nachbarin, die Anfrage. Obwohl sie nicht persönlich helfen kann, ist sie in der Lage, die Anfrage an einen ihrer eigenen, vertrauenswürdigen Kontakte zu vermitteln. Diese Vermittlung über ein bekanntes und vertrautes Netzwerk stellt sicher, dass die Person, die schließlich hilft, bereits als vertrauenswürdig eingestuft wird. Dies schafft von Beginn an eine sichere Basis.

How Might We frage:

Wie können wir eine Nachbarschafts-App entwickeln, die in erster Linie Vertrauen schafft, den sozialen Zusammenhalt stärkt, zeitlich flexible Hilfe ermöglicht und zugleich Raum für lokale Verdienstmöglichkeiten, Tausch und Ehrenamt bietet?

User Journey:

Design Prinzipien:

Konsistenzregeln – Primärfarbe Grün für Vertrauen – Sekundärfarben unterstützend

Barrierefreiheit (Accessibility) – Kontrast, Lesbarkeit, Screenreader – Kompatibilität

Interaktionsmuster – Gleichbleibendes Feedbackmuster z.B. durch Success-Nachrichten/ Screens

Tone of Voice – Einfache Du-Ansprache, z. B. durch Success-Nachrichten und Bestätigungsscreens.

Komponenten:

Design System:

Als erstes wurden die Low-Fidelity Wireframes erstellt, um grundlegende Layouts zu entwerfen.



Darauf aufbauend haben wir die Mid-Fidelity Wireframes entwickelt. Parallel dazu haben wir unser Design-System definiert und grund Elemente wie Logo, Farbpalette, Typografie und Icons festgelegt. So haben wir eine wiederverwendbare Komponentenbibliothek aufgebaut.


Anschließend haben wir den High-Fidelity Prototypen erstellt.


Die abschließenden Nutzertests sind Erfolgreich gelaufen: Die Tester konnten die gestellten Aufgaben nicht nur mühelos lösen.

Prototype:

Case Study:

Zum Abschluss unseres Capstone-Projekts haben wir eine vollständige Case Study erstellt. Sie fasst unsere gesamte Reise zusammen. 
Dieses Dokument beschreibt unsere Methodik als UX/UI Designers, von der Durchführung von Nutzerinterviews und Umfragen über die Erstellung von Personas bis zur Entwicklung eines vollständigen Design-Systems. Die Case Study zeigt, wie wir die Herausforderung des Vertrauens in Nachbarschaften durch einen datengestützten und nutzerzentrierten Designprozess gelöst habe.